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Fotos von NutzernEinklappen

R. ventrimaculata "Franz. Guyana" normal & missing black
© 2011
Roland Geiger
(
236
)


R. ventrimaculata "Franz Guyana / Missing Black / Missing Nose Dot"
© 2011
Roland Geiger
(
236
)


R. ventrimaculata "Franz. Guyana"
© 2011
Roland Geiger
(
236
)


R. ventrimaculata "Franz. Guyana"
© 2011
Roland Geiger
(
236
)


R. ventrimaculata
© 2014
Andreas Denys
(
273
)


R. amazonica "French Guyana" (ehemals ventrimaculata)
© 2013
Alex Rothert
(
86
)


R. ventrimaculata "Franz.-Guyana"
© 0000
Andree Hertel
(
78
)

NomenklaturEinklappen
wissenschaftl. Name: Ranitomeya ventrimaculata SHREVE (1935)

Etymologie:
Das ventrimaculata entstammt den lateinischen Wörtern venter (= der Bauch) und macula (= Fleck) und bezieht sich auf das blau-schwarze Netzmuster der Bauchseite.


Synonyme:
Dendrobates duellmani (SCHULTE, 1999)
Dendrobates minutus ventrimaculatus (SHREVE, 1935)

sensu FROST, 2006

englischer Name: Amazonian Poison Frog, WALLS, 1994
(für R. ventrimaculata s.l.)
deutscher Name: Bauchflecken-Baumsteiger
(für
SystematikEinklappen
Klassifizierung:
Amphibia->Anura->Dendrobatoidea->Dendrobatidae->Dendrobatinae->Ranitomeya->Ranitomeya ventrimaculata SHREVE (1935)

BedrohungsstatusEinklappen
Anhang II des WA. Anhang B der EUArtschVO. Meldepflichtig nach BArtSchVO.


BeschreibungEinklappen
Größe
Sehr kleine Pfeilgiftfrosch-Art mit einer von 16-18 mm Größe.


Abb.: Dorsal- und Ventralansicht Ranitomeya ventrimaculata "Yasuni"
Dorsalansicht © 2008 Nazdrowicz, Ventralansicht © 2008 Coloma
Dorsal- und Ventralbild vergleichen:



Tab.: Namen, Größenangaben und Farbmusterverteilung verschiedener Populationen von Ranitomeya ventrimaculata
Farbmorphe Foto Alternativ Namen Verbreitung Grundfarbe Zeichnung Größe [mm]
Holotyp            
Nanay            
Santa Cruz            
Yasuni          
Geschlechtsreife:
Mit 6 Monaten beginnen die ersten Männchen zu rufen. In altershomogenen Gruppen erfolgt ein erstes Absetzen von Gelegen dann etwa 2 Monate später (OSTROWSKI, pers. Beobachtung).


Gelege und LarvenEinklappen
vergleichen mit:


Grafik © TOR LINBO

Verhalten (Ethologie)Einklappen
Allgemeines Verhalten:
aktiver Frosch, Territorial


LebensraumEinklappen
Typenfundort der Erstbeschreibung
Sarayacu in der Nähe des Río Pastaza, Provinz Pastaza, Ecuador



Abb.: Verbreitungsgebiet Ranitomeya duellmani
© 2008
Thorsten Mahn
(
682
)
Daten von OpenStreetMap - Veröffentlicht unter CC-BY-SA 2.0
Biotop:

Abb.: Biotop Ranitomeya ventrimaculata "Archidona" in Equador
© 2008 Marcus Bartels

Abb.: Biotop Ranitomeya ventrimaculata "Archidona" in Equador
© 2008 Marcus Bartels




Haltung im TerrariumEinklappen
Terrarium/Einrichtung:
Regenwald-Terrarium ab 40x40x40cm
automatische Beregnung und Nebelanlage empfehlenswert
Das Becken sollte mit möglichst mehreren Bromelien bepflanzt sein, um verschiedene Wasserstellen für die Quappen zur Verfügung zu stellen.


Temperaturen:
Tags 25-27 °C, nachts um 3-4 °C absenken
Jahrestemperaturschwankung minimal (1-2 °C)


Luftfeuchte:
70-80%, zur mittagszeit bis 70%, morgens und abends 100% (Nebel)


Ernährung:
Übliche kleine Futtertiere wie , , bzw. Heimchen, frisch geschlüpfte n, (Mikrokäfer), und fein gesiebtes . Für Jungtiere sind in den ersten zwei Wochen Springschwänze unabdingbar. Nur Jungfrösche die aus sehr großen Larven metamorphisiert sind, können manchmal auch schon sofort die Kleine Obstfliege bewältigen. Für sollten Futtertiere wie Grillen und Obstfliegen regelmäßig 1-2 mal die Woche mit einem guten Vitaminpräparat eingestäubt werden (z.B. Amivit A nach der orginal BIRKHAHN-Rezeptur). Futtertiere für Jungtiere sollten die ersten 4 Wochen täglich bestäubt werden. Angebrochene Vitaminpräparate im Kühlschrank aufbewahren. Obstfliegen lassen sich vor dem Verfüttern gut mit flüssigen Vitaminpräparaten (z.B. Sanostol, Multibionta) anfüttern und so ernährungsphysiologisch aufwerten. Bestäubte Futtertiere sollten im Terrarium auf auswechselbaren Schalen angeboten werden. Zurückbleibende Vitaminpulverreste können so keinen Bakterienherd auf dem Terrariumboden bilden. In kleinen Schalen im Terrarium ausgelegte Obststücke (z.B. Bananenscheiben) sind gute Lockstellen für Obstfliegen und werden von den Fröschen bald als Futterplätze akzeptiert. Für eine ausreichende Vitaminversorgung der Futtertiere durch diese Lockstellen dürfte die Verweildauer der Futtertiere jedoch zu gering sein, so dass dennoch zusätlich vitaminisiert werden sollte. Angebotene Futterschalen sollten aus hygienischen Gründen alle 2-3 Tage gereinigt werden. Springschwänze lassen sich gut auf ausgelegten Xaxim-Stückchen konzentrieren, indem man diese mit kleinen! Mengen Trockenhefe bestreut. Auch hier lernen die Frösche schnell die Bedeutung des Futterplatzes.


Tipps zur Zucht:
Die Tiere laichen in der Natur in wassergefüllten ta ab. Im Terrarium werden gerne senkrecht angebrachte, wassergefüllte Fotodosen () benutzt. Die Gelege werden unterhalb der Wasseroberfläche abgesetzt. Oft laichen zwei oder mehr Weibchen mit einem Männchen gemeinsam ab (OSTROWSKI, eigene Beobachtung). Die Für eine kontrollierte Entwicklung empfiehlt es sich die Gelege in kleinen Petrischalen außerhalb des Terrariums bei etwa 22°-26°C zu zeitigen (bessere Entwicklungsrate). Die besten Ergebnisse erzielt man bei frühzeitig entnommenen Gelegen. Die Entwicklungsdauer bis zum Schlupf der Larve beträgt etwa 12-16 Tage. Die Larven sind und können mit üblichen Trockenfuttersorten aufgezogen werden. Da sie stark kannibalisch veranlagt sind muss eine Einzelaufzucht in kleinen Behältnissen erfolgen (min. 50 ml). Die Wassertemperatur sollte über längere Zeit 18°C nicht unter- und 27°C nicht überschreiten, da es sonst zu Entwicklungsstörungen kommen kann. Bei regelmäßiger Fütterung (min. alle 2 Tage) und einem 14 Tägigen Wasserwechsel von 100% wachsen die Larven schnell heran und haben, je nach Temperatur, nach etwa 60 - 80 Tagen die Metamorphose abgeschlossen. Die frisch umgewandelten Fröschchen wachsen bei guter Fütterung mit Springschwänzen sehr schnell und können schon nach einer Woche als weiteres Futter kleine Drosophila bewältigen.

Varianten in Terrarienhaltung:
Holotyp
Nanay
Santa Cruz
Yasuni
Daten errechnet aus von Nutzern gemeldeten Fröschen (Home->Meine Frösche) und den aktuellen Inseraten.
stand 13.06.2017 02:09 Uhr
ReferenzenEinklappen
LÖTTERS, S. & M. VENCES (2000): Bemerkungen zur Nomenklatur und Taxonomie peruanischer
XXPfeilgiftfrösche. - Salamandra 36 (4): 247-260. (PDF)
SCHULTE, R. (1999): Pfeilgiftfrösche - Artenteil Peru. - Nikola Verlag, Stuttgart.
Zitierung:Einklappen
OSTROWSKI, T. & T. MAHN (2017): Artbeschreibung Ranitomeya ventrimaculata.
- Dendrobase.de - Eine Online-Datenbank der Familie Dendrobatidae (Anura).
http://www.dendrobase.de/html/D_ranitomeya_ventrimaculata.html; Stand: Juni 2017
Link für Website Betreiber:Einklappen
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<a href="http://www.dendrobase.de/html/D_ranitomeya_ventrimaculata.html" target="_new">Ranitomeya ventrimaculata (DendroBase.de)</a>
FotosEinklappen

Ranitomeya ventrimaculata
"Yasuni"
© 2007 Nathan Nazdrowicz



Ranitomeya ventrimaculata
"Yasuni"
© 2007 Nathan Nazdrowicz



Ranitomeya ventrimaculata
"Nanay"© 2011
Thomas Ostrowski
(
0
)



Ranitomeya ventrimaculata
"Nanay"
© 2010
Thomas Ostrowski
(
0
)



Ranitomeya ventrimaculata
"Santa Cruz"
Departamento Loreto
© 2010 Tobias Eisenberg



Ranitomeya ventrimaculata
"Santa Cruz"
Departamento Loreto
© 2010 Tobias Eisenberg



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